Herzlich Willkommen !

HeinerMendelin Der Heimatverein Anröchte e.V. als Träger des ganz neuen Anröchter-Stein-Museums begrüßt Sie recht herzlich auf dieser Seite – und hoffentlich schon bald auch vor Ort.

Im Anröchter-Stein-Museum werden Sie über die Geologie, die Gewinnung- und Verarbeitung sowie die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte informiert.

Gegebenenfalls ist es sogar möglich, im Rahmen einer Führung den Museumsbesuch mit dem Besuch eines Steinbruchbetriebes zu verbinden.


Anröchter Stein

Vor ca. 90 Millionen Jahren befand sich der Küstenbereich eines Meeres in der hiesigen Gegend. Mit der Zeit verfestigte sich der aus Sedimenten    bestehende Meeresboden – mitsamt einer Vielzahl abgestorbener Tiere und Pflanzen - zu Stein. Dabei muß man von einem ganzen Schichtenpaket sprechen. Neben den zahlreichen meist weiß-grauen Kalksteinschichten zeigen zwei jeweils ca. 1 m starke Schichten faszinierende Farbtöne: blau und grün. Verantwortlich dafür ist ein Mineral namens Glaukonit.

 

Steinabbau

Seit dem Mittelalter prägt der Steinabbau die Gegend um Anröchte. Über einen Zeitraum von knapp tausend Jahren nutzt man dieses Material nun schon. Davon zeugen in der näheren Umgebung - vor allem haarstrangabwärts bis in deSteinmetzn Raum Lippstadt – zahlreiche Kirchenbauten. (Die ebenfalls für den grünen Stein bekannte Stadt Soest gewann das Material aus stadtnahen Brüchen. Der Soester Grünstein ist gegenüber dem bei Anröchte gewonnenen jedoch witterungsanfälliger. Daher wird im Raum Soest heute kein Stein mehr gebrochen.) In neuerer Zeit sind es vor allem Bodenbeläge, Fassadenplatten und vieles mehr, die den Namen Anröchte rund um den Globus bekannt gemacht haben.

Wußten Sie z. B., dass im Regierungsviertel in Berlin ca. 20.000 qm Anröchter verlegt worden ist? Mit einem Augenzwinkern könnte man daher auch sagen: wichtige politische Entscheidungen werden auf Anröchter Boden getroffen.


Das Anröchter-Stein-Museum hält die Geschichte des Steinabbaus eindrucksvoll lebendig. Dabei stößt man auch auf sehr eigenartige Begebenheiten wie z.B. die “Anröchter Bombenleger“ oder den “Verein der Steinbruchbesitzer zur Förderung der Nüchternheit unter den Arbeitern“.

Wir sehen uns!

 

Ankündigung!

Anlässlich des Schützenfestes des Männer-Schützen-Vereins am Sontag den 03. Juli 2016, bleibt das Anröchter-Stein-Museum geschlossen. Mit freundlichen Grüßen der Vorstand.

 

Termine

Datum

    Veranstaltung
17.06.2016     Fahrt zum Baumberger-Sandstein-Museum in Havixbeck
26.06.2016     VHS Führung vom Heimatverein Anröchte
04.-07.08.2016     Teilnahme am Steinfest (vor dem Steinmuseum)

 

 

VHS Führung vom Heimatverein Anröchte

Am 26.06.2016 findet eine Führung vom Heimatverein Anröchte im Steinbruch Klieve statt, sowie eine Führung im Anröchter-Stein-Museum. Eine Anmelddung bei der VHS Lippstadt ist erforderlich. Treffen ist am Aussichtsturm der Steinbrüche, neben dem Kunstwerk von Jo Kley, zwischen Anröchte und Klieve um 14:00 Uhr.

 

Steinfest / Das Anröchter-Stein-Museum stellt vor!

Steinfest 2016 am 6. und 7. August.Steinfest06.JPG

Steinmetze zeigen vor dem Museum Ihre Arbeiten am heimischen Stein. Der Jahresstein der St. Pankratius Kirche von 1894 wird an diesen Tagen neu geschaffen.

Schmuck aus Anröchter-Stein wird verkauft.

Eine heimische Künstlerin wird gegen eine kleine Spende Malkurse für Kinder und Erwachsene anbieten.

Es wird ein Pferd beschlagen und Schmiedearbeiten vorgestellt.

In unserem Vortragsraum, im Obergeschoß (Barriere frei) werden Gesundheitsvorträge gehalten und Filme über den heimischen Steinabbau gezeigt.

Das Museum ist an diesen Tagen geöffnet.

Weltweit ältestes Bulldoggenfisch-Skelett in Museumskeller entdeckt!

Bulldoggenfisch.JPGSchwanzflosse des Bulldoggenfisch-Skelett überraschend in der Fossiliensammlung der Realschule Anröchte aufgetaucht und jetzt im Anröchter-Stein-Museum zu bestaunen.

Im eigenen Keller wurde im Geologisch-Paläontologischen Museum in Münster nach 50 Jahren ein spektakulären Fund gemacht. Beim Präparieren eines Skelettes habe sich dieses als 90 Millionen Jahre alter "Bulldoggenfisch" (Xiphactinus) entpuppt, teilte das Geologisch-Paläontologische Museum der Universität Münster am Freitag mit. Zunächst habe ein Mitarbeiter das Skelett für einen Schwimmsaurier gehalten. Dann stellte sich heraus, dass es sich dabei um den ältesten Fund dieses Fisches handelt und dabei um den ersten in Mitteleuropa überhaupt. Den Angaben des Museums zufolge sei das Skelett vor 50 Jahren in einem Steinbruch in Anröchte (Kreis Soest) gefunden worden und von Lehrer Ritzel im Museum abgegeben worden. Beim Aufräumen in der Real-Schule-Anröchte wurde das Gegenstück der Schwanzflosse des oben genannten "Bulldoggenfisch" überraschend gefunden, jedoch vom ersten Vorsitzenden nicht sogleich erkannt, um welch einzigartiges Fossil es sich dabei handelte. Erst drei Paläontologen, die das Anröchter-Stein- Museum besuchten, wiesen Heinrich Mendelin auf diesen weltweit einzigartigen Fund hin. „Dieser Fisch war der größte und gefährlichste Knochenfisch in der Ober-Kreidezeit vor rund 90 Millionen Jahren einer Zeitepoche, als fast das gesamte Münsterland meterhoch unter Wasser stand. Der Fisch habe eine Länge von bis zu fünf Metern erreicht.“

 

Anfahrt

AnfahrtLogoHauptstraße 76; 59609 Anröchte

Weitere Informationen erhalten Sie hier!

Öffnungszeiten

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Das Museum ist an den Sonntagen von

14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Barrierefrei & Kostenlos

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Das Museum wird vom Heimatverein Anröchte betrieben und kann barrierefrei und kostenlos besucht werden.

Sonderveranstaltungen und Führungen können durch Spenden unterstützt werden,

da diese zur Unterhaltung des Museums beitragen.